04125 3989923  Am Altenfeldsdeich 16, 25371 Seestermühe

Umweltschutz

Ansicht einer Deponie von schaedlichen Oelabfaellen

Produktnummer nach DIN EN 15221-4

2130

Beschreibung

Alle Aktivitäten, Dienstleistungen und Mittel, die auf die Implementierung und Überwachung der Umweltrichtlinien (siehe Produkt 9100 Nachhaltigkeit) für die Organisation sowie die Durchführung rechtlicher Verpflichtungen und Verbesserungen in Bezug auf die Umwelt gerichtet sind.

Sicherung der Rechtssicherheit

Aktivitäten (Beispiele)

Datenbank von Umweltgesetzen und Regelungen

Facilities (Beispiele)

FM-Leistung - Nummer nach GEFMA 100-2

6.160

Umweltmanagement

Das Umweltmanagement berücksichtigt bei der Planung, Durchsetzung und Kontrolle der Unternehmensaktivitäten in allen Bereichen Umweltschutzziele zur Verminderung und Vermeidung der Umweltbelastungen und zur langfristigen Sicherung der Unternehmensziele.

Teilbereiche

Für Betreiber von Gebäuden und Anlagen sind folgende Teilbereiche des Umweltschutzes von Bedeutung:

  • Immissionsschutz

  • Klimaschutz

  • Bodenschutz

  • Gewässerschutz

Pflichten

Die Pflichten liegen dementsprechend in den Bereichen:

  • Vermeidung bzw. Minimierung von Emissionen

  • ordnungsgemäße Abfallentsorgung

  • ordnungsgemäße Abwasserentsorgung

FM-Leistung - Nummer nach GEFMA 100-2

6.161

Beratung in ökologischen Fragen

Ökologie ist ein Teilgebiet der Biologie, das sich mit den wechselseitigen Beziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer natürlichen Umwelt befasst. Das FM sollte das betriebliche Zentrum sein, in dem alle ökologischen Belange zusammenlaufen und zentral gesteuert werden. Dazu bedarf es der Kompetenz, Beratung in ökologischen Fragen durchführen zu können (Eigen- oder Fremdleistung möglich).

Eine Herausforderung besteht darin, die Bauökologie (originäres FM) mit der industriellen Ökologie (eher beim Kerngeschäft angesiedelt) effizient und kompetent zu verknüpfen. Bauökologie: bei der Planung und Errichtung von Gebäuden sind ökologische Aspekte besonders berücksichtigen, z.B. Verwendung naturnaher Wärmedämmstoffe sowie sortenreiner Baustoffe zur besseren Wiederverwertbarkeit (Wärmedämmung).

Industrielle Ökologie ist u.a. das Instrument mit welchem der Kreislauf vom Rohstoff über ein Zwischenprodukt und eine Komponente zum Produkt sowie von diesem wiederum zum verbrauchten Produkt und zur Endbehandlungen optimiert. Rohstoffe, Energie und Kapital sind dabei die zu optimierenden Hauptfaktoren.

Beachte:

ISO 14000 Normenreihe für das betriebliche Umweltmanagement.
Umwelt beginnt im Betrieb.

Umweltberater sind Experten für ganz unterschiedliche Fragen: wie z.B.: Sind Schadstoffe im Büro der Grund für die Kopfschmerzen? Wo lässt sich im Unternehmen Energie einsparen? Wie kann Abfall sinnvoll genutzt werden? usw.

Noch muss man vom Marktversagen bei der Energieeffizienz sprechen. Dies auszugleichen ist letztlich die Hauptaufgabe der Beratung in ökologischen Fragen.

FM-Leistung - Nummer nach GEFMA 100-2

6.162

Erstellung von Umweltbilanzen

Umweltbilanzen werden immer dringlicher, da sowohl der Verbrach an Ressourcen für das Unternehmen selbst und auch die Immission von CO2 für die Gesellschaft bedeutende Kosten verursachen, die erstere direkt und die zweite indirekt.

Im folgenden Bild sind die in den meisten Unternehmen zu bilanzierenden Verbräuche aufgezeigt, zugleich verbunden mit typischen Vorschlägen und Zielen:

Medium/Stoff

Maßnahme

Kommentar

Trinkwasser

Senkung des Trinkwasserverbrauchs.

wassersparenden Perlatoren einsetzen

Brunnenwasser

Anteil an Brunnenwasser auf > 50 % erhöhen

Umrüstung weiterer möglicher Sanitärverbraucher auf Brunnenwasser

Heizung

Senkung des Heizenergieverbrauchs um 20 Prozent gegenüber der Baseline.

U.a. durch die Modernisierung (Wärmedämmung, Regelung, Nachtabsenkung etc.)

Strom

Senkung des Stromverbrauchs gegenüber der Baseline um weitere %

Kontinuierlich arbeitende Arbeitsgruppe zur Energieeffizienzsteigerung bilden.

Papierverbrauch für Bürozwecke

Senkung des Papierverbrauchs um 25 Prozent auf Mio. Blatt.

ausgewählte Papierspartipps werden im Intranet bekannt gemacht.
Arbeitseinheiten mit hohem Papierverbrauch
werden regelmäßig informiert und zum Sparen angeregt.

Recyclingpapier einsetzen

Beschaffung von 100-Prozent-
Recyclingpapier mit Umweltlabel
wie z.B. Blauer Engel.

Beim nächsten Rahmenvertrag für Papiereinkauf werden die Kriterien für die Auswahl des Recyclingpapiers erneut überprüft.

Abfall

Senkung des Restabfalls 30 Prozent

Die Erstellung eines
Abfallkonzeptes wird bis durchgeführt.

Mobilitätsbedingte CO2-Bilanz und Zielstellung eines Unternehmens (exemplarisch)

Aus den über Jahre ermittelten Werten von CO2-Emmissionen lassen sich Tendenzen der Entwicklung und Ziele ableiten.

Vorschläge für die zu ermittelnden Werte sind:

  • CO2-Emmissionen durch

  • Berufsverkehr,

  • Wochenendheimfahrer,

  • Dienstreisen, gesplittet nach Bahn, Flug und Individualverkehr),

  • in absoluten Werten

  • und in Bezug pro Mitarbeiter/in.

Das Diagramm zeigt das exemplarische Beispiel für eine Umweltbilanz "Mobilitätsbedingte Kohlendioxid-Emissionen/MA" eines deutschen Unternehmens:

FM-Leistung - Nummer nach GEFMA 100-2

6.163

Der "Umweltbeauftragte" (ggf. Mitglied im Verband der Betriebsbeauftragten VBU) muss als wesentliche Stütze für die oberste Leitung oder als ein notwendiger Pfeiler für den Geschäftserfolg derzeit und insbesondere unter Zukunftsaspekten für den langfristig zu sichernden Unternehmenserfolg gefragt sein. Basis dazu ist zunächst eine entsprechend hohe Qualifikation auf der Grundlage der Fachkundeanforderungen für die Qualifikation eines Betriebsbeauftragten nach den Umweltgesetzen.

Als Betriebsbeauftragter ist der Umweltbeauftragte weisungsfrei der obersten Leitung unterstellt, jedoch oft aus pragmatischen Gründen dem Bereich Technik oder besser dem Bereich FM fachlich zugeordnet.

Aufgaben des Umweltbeauftragten

Die Aufgabe des Umweltbeauftragten ist die eigenverantwortliche Beratung, besonders

  • in Entwicklung,

  • Planung,

  • Betreuung,

  • Kontrolle und

  • Prüfung

auf allen Gebieten des betrieblichen Umweltschutzes. Dazu gehört auch die Vertretung des Unternehmens bei Aufgaben, die mit der Vorbereitung, Leistung, Ausführung, Überwachung und Abrechnung zusammenhängen, wobei sich die Tätigkeit auf alle oder einzelne dieser Aufgaben erstrecken kann.

Pflichten des Umweltbeauftragten sind:

  • er muss sich nach dem Verhaltenskodex des VBU richten und als Vorbild wirken,

  • Handlungen zu Zwecken des Wettbewerbs, die gegen die guten Sitten verstoßen, unterlassen und im Unternehmen durchsetzten, darauf achten, dass das Leben, die Gesundheit von Personen sowie bedeutende Sachwerte nicht gefährdet werden.

Diese Hauptaufgabenfelder zusätzlich zu den rechtsnormativen Aufgaben der gesetzlichen Beauftragtengebiete sind:

  • Sicherstellung eines Umweltmanagementsystems,

  • Umweltkostenerfassung und Ergreifung von Maßnahmen zur Verhinderung und Verminderung,

  • Umweltkommunikation und reporting,umweltgerechtes Produktdesign und produktbezogener Umweltschutz.

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