Gesamtbudgets auf tatsächliche Leistungen und Kostentreiber zurückführen
Die Gesamtkosten eines Facility Managements sind häufig bekannt, ihre Ursachen jedoch nur eingeschränkt transparent. Pauschalen, interne Personalkosten und Einzelbestellungen werden getrennt betrachtet, ohne sie konsequent mit den tatsächlich bereitgestellten Services zu verbinden. FM-Connect.com entwickelt Cost-to-Serve-Modelle, die relevante Kostenarten konkreten Leistungen, Nutzergruppen oder Standorten zuordnen. Dadurch wird sichtbar, welche Services besonders ressourcenintensiv sind und welche Faktoren den Aufwand tatsächlich bestimmen.
Cost-to-Serve im FM transparent steuern
Mengen, Qualitätsanforderungen und Komplexität gemeinsam betrachten
Hohe Kosten entstehen nicht zwangsläufig durch ineffiziente Dienstleister. Sie können auch aus besonders hohen Qualitätsstandards, vielen Sonderleistungen, geringer Standardisierung oder komplexen Standortstrukturen resultieren. FM-Connect.com verbindet deshalb Kosteninformationen mit Leistungsmenge, Service Level, Nutzungsprofil und Risikoklasse. Dadurch wird erkennbar, welche Ausgaben durch bewusste Anforderungen entstehen und wo operative Ineffizienzen oder unnötige Varianten tatsächlich Kosten verursachen.
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| Menge | m² / Tickets / Anlagen | Bedarf prüfen |
| Qualität | hoher Service Level | Wertbeitrag bewerten |
| Frequenz | häufige Leistung | Turnus optimieren |
| Varianten | viele Sonderstandards | standardisieren |
| Risiko | hohe Kritikalität | bewusst absichern |
| Prozess | hoher Administrationsaufwand | vereinfachen |
Kostenkennzahlen um Kontext und Leistungsumfang ergänzen
Reine Euro-pro-Quadratmeter-Vergleiche können irreführend sein, wenn Nutzung, Leistungsumfang und Qualität unterschiedlich sind. FM-Connect.com entwickelt deshalb kontextbezogene Kostenkennzahlen. Benchmarks werden mit relevanten Leistungsparametern ergänzt und nicht isoliert als Sparziel verwendet. Dadurch kann das Management erkennen, ob ein Standort tatsächlich ineffizient ist oder aufgrund höherer Anforderungen bewusst mehr Ressourcen benötigt. Kostenvergleiche gewinnen an Aussagekraft und unterstützen sachgerechte Entscheidungen.
Kosten reduzieren, ohne notwendige Funktionen unbeabsichtigt zu schwächen
Cost-to-Serve ermöglicht gezielte Optimierung. FM-Connect.com prüft, ob Leistungen standardisiert, Prozesse automatisiert, Frequenzen angepasst oder unnötige Sondervarianten reduziert werden können. Gleichzeitig werden Kritikalität und Nutzen berücksichtigt. Ziel ist nicht die maximale kurzfristige Kostenreduktion, sondern ein angemessenes Verhältnis zwischen Leistung, Risiko und Ressourceneinsatz. Dadurch können Einsparungen dort realisiert werden, wo sie den Wert des Facility Managements nicht beeinträchtigen.
Kostenmodelle für Budgetierung, Sourcing und laufende Steuerung nutzbar machen
Ein einmaliges Kostenmodell besitzt begrenzten Wert. FM-Connect.com integriert Cost-to-Serve deshalb in Controlling, Ausschreibungen und Serviceportfoliomanagement. Veränderungen von Mengen oder Qualitätsanforderungen werden wirtschaftlich sichtbar und können vor Entscheidungen bewertet werden. Das Facility Management kann gegenüber Kerngeschäft und Management nachvollziehbar erläutern, welche Kosten durch welche Anforderungen entstehen. Damit wird Kostensteuerung zu einem Bestandteil wertorientierter FM-Governance statt zu einer periodischen Kürzungsdiskussion.